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Ahornhain

Der Gemeindekirchenrat wollte dem vielfach geäußerten Wunsch nach einen individuellen Ort des Gedenkens, aber ohne die Verpflichtung, ein Grab intensiv und über lange Jahre pflegen zu müssen, Rechung tragen. Zusammen mit einem Landschaftsarchitekturbüro wurde daher ein Konzept für die Umgestaltung des Friedhofs und die Anlage neuer Grabarten erstellt.

Dabei sollen aber die bekannten örtlichen Vorteile erhalten bleiben: Ruhen auf dem historischen Friedhof inmitten der eigenen Vorfahren, in der Nähe der Kirche und damit im grünen Herzen des Dorfes.

 

Auf der beräumten Fläche zwischen dem Hauptweg und dem „Knauergrab“ wurde ein Ahornhain für Bestattungsformen angelegt, die es bisher auf den Friedhof noch nicht gegeben hat. Es handelt sich dabei um Urnengräber, die ganz oder teilweise von der Pflege befreit sind und so ein Bindeglied zwischen der anonymen „Grünen Wiese“ und einem traditionellen Familiengrab darstellen.